TransGermany oder von Flensburg nach Garmisch in 7 Tagen

Nach verschiedenen gemeinsamen Fahrten mit Rennrad oder Mountainbike kam die Idee auf, mit dem Rennrad Deutschland von Nord nach Süd zu durchqueren. Erste Vorplanungen zeigten, dass die Tour mit Tagesetappen von etwa 150 bis 160 km in 7 Tagen zu schaffen ist. Schließlich fanden sich 6 Teilnehmer, die die Tour mitfahren wollten.

Am 30. Mai 2019 fuhren wir zu unserem Startort der Deutschlandtour nach Flensburg. Von dort aus durchquerten wir Deutschland in 7 Tagen mit dem Rennrad von Nord nach Süd bis Garmisch-Partenkirchen.

Zum Wohle der Teilnehmer hatten wir ein Begleitfahrzeug, mit dem uns Horst-Uwe Schanz vorbildlich versorgte. Die Tagestouren waren jeweils in 3 Abschnitte aufgeteilt. Im ersten Abschnitt fuhren wir jeweils gut 60 km, die beiden folgenden Abschnitte waren etwas kürzer. In den Pausen zwischen den Abschnitten wurden wir jeweils von Horst-Uwe mit einem fertig gedeckten Tisch mit Verpflegung (Joghurt, Müsli, Obst, Brötchen, Laugengebäck und Kuchen) und Getränken (Kaffee, Tee, Cola, Wasser) empfangen. Auch in den 2 Pannenfällen war er jeweils kurzfristig verfügbar und konnte uns mit Ersatzschläuchen und -decken für die Räder versorgen.

Die erste Etappe führte uns bei leichtem Sprühregen von Flensburg nach Schleswig und dann bei trockenem Wetter und zunächst noch bedecktem Himmel über Rendsburg und bei inzwischen sonnigem Wetter durch den Naturpark Aukrug und weiter bis nach Ahrensburg

Am zweiten Tag ging es an Hamburg vorbei nach Geesthacht, wo wir die Elbe überquerten, weiter an Lüneburg vorbei und durch den Naturpark Elbhöhen und das Wendland zum Etappenziel in Bad Salzwedel.

Die dritte Etappe führte uns durch den Naturpark Drömling und weiter durch die Magdeburger Börde und das Harzvorland bis nach Bad Suderode bei Quedlinburg.

Am vierten Tag fuhren wir durch den Naturpark Harz nach Harzgerode und weiter durch den Südharz nach Sangerhausen. Weiter fuhren wir am Rande des Naturparks Kyffhäuser nach Weimar und weiter nach Kolkwitz bei Rudolstadt am nördlichen Rand des Thüringer Walds.

Am fünften Tag stand die anspruchsvollste Etappe an. Vom Start weg ging es über den ersten Anstieg nach Saalfeld, und von dort aus auf einem langen Anstieg in den Naturpark Thüringer Wald. In der Nähe von Schmiedefeld kreuzten wir den Rennsteig. Nach zwei langen Abfahrten fuhren wir am Rand des Naturparks Frankenwald über Hochstadt am Main bis in den Naturpark Fränkische Schweiz bis zum Tagesziel nach Neunkirchen am Brand.

Die sechste Etappe führte uns durch die Randbezirke von Nürnberg und weiter neben der A9 Richtung München bis zum Rothsee. Weiter ging es über die Fränkische Alb nach Neuburg an der Donau und von dort durch das Donaumoos bis nach Aichach.

Die siebte und letzte Etappe führte uns vorbei an Fürstenfeldbruck und den Wörthsee, oberhalb des Ammersees zum Kloster Andechs und weiter durch den Pfaffenwinkel bis an den Riegsee. Das letzte Teilstück führte durch das Tal zwischen Estergebirge und Ammergebirge teilweise auf den stark befahrenen Bundesstraßen 2 und 23 bis nach Garmisch-Partenkirchen.

Nach 1120 km und 8000 Höhenmetern hatten wir das Ziel erreicht.

Den folgenden Tag nutzten wir noch für eine aktive Erholung mit einer Rundwanderung zum Eckbauern und durch die Partnachklamm zurück nach Partenkirchen.

Am Samstag war dann die Rückfahrt nach Niedenstein, die bis auf 2 Staus gut verlief.